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Sieger
des Gestaltungswettbewerbs „Ars
liturgica“ stehen fest –
Paramentenwerkstatt mit dabei!
Der Kunstverein im Bistum Essen hatte gemeinsam mit dem
Deutschen Liturgischen Institut Trier in diesem Jahr zum
ersten Mal den internationalen Gestaltungswettbewerb „Ars
liturgica“ ausgelobt. Es galt, einen künstlerischen
Entwurf für den Einband eines Evangelistars, eines
Evangelienbuches für den Gottesdienst, zu gestalten.
Aus den Entwürfen von 56 Künstlerinnen und Künstlern
hatte die Jury schon im Sommer acht Entwürfe ausgewählt,
die in die Realisierungsphase gingen. Sieben von ihnen
wurden ausgeführt und lagen der Jury vor. Mit dabei war
auch die Aachener Künstlerin Mechthild Bach, die mit Ihrem
Team mit Claudia Bachofer (Vergoldermeisterin, Nürtingen),
Elke Gassen (Paramentenstickerin, Backnang) und Simone Püttmann
(Buchbindemeisterin, Ludwigsburg/Dülmen) zur Umsetzung
ihres Entwurfs aufgefordert wurde.
Nach Abwägung aller Kriterien beschloß die Jury, auf die
Vergabe eines ersten Preises zu verzichten und dafür zwei
mit je 4.000 € dotierte zweite Preise an Mechthild Bach,
Aachen und Johannes Borst, Nürnberg, zu vergeben. Den
dritten Preis erhielt Hannah Feldmeier, Stuttgart. Für den
liturgischen Gebrauch in der Pfarrei St. Johann,
Duisburg-Hamborn, wird aber nur ein Evangelistar in Frage
kommen, und zwar das der Künstlerin Mechthild Bach.
Feine Seidenstickerei, vergoldetes Leder, Buchbindekunst vom
Feinsten – so sieht es nun aus,
das im Pontifikalamt mit Bischof Dr. Franz-Josef
Overbeck am 27. Dezember im Essener Dom zum ersten Mal zum
Einsatz kommen wird.

Photo:
Simone Püttmann
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