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Aus Anlass des Kirchentags 2011: Knotenpunkt in www.kirchenfernsehen.de

Von Württemberg nach Dresden – Parament für Kirchentag 2011

Da soll auch dein Herz sein... Kirchentag 2011 in Dresden

Das Parament für den zentralen Eröffnungs- und den Schlußgottesdienst wurde in unserer Werkstatt gearbeitet. In rund 120 Arbeitsstunden hat Gaby Belz den Entwurf von Gabi Weiß in Bildweberei umgesetzt.

Es gibt eine Paramenten-Doppel-Karte, die ab sofort zu bestellen ist. (Karte Nr. 26)

Sieger des Gestaltungswettbewerbs  „Ars liturgica“ stehen fest –

Paramentenwerkstatt mit dabei!

  Der Kunstverein im Bistum Essen hatte gemeinsam mit dem Deutschen Liturgischen Institut Trier in diesem Jahr zum ersten Mal den internationalen Gestaltungswettbewerb „Ars liturgica“ ausgelobt. Es galt, einen künstlerischen Entwurf für den Einband eines Evangelistars, eines Evangelienbuches für den Gottesdienst, zu gestalten.

  Aus den Entwürfen von 56 Künstlerinnen und Künstlern hatte die Jury schon im Sommer acht Entwürfe ausgewählt, die in die Realisierungsphase gingen. Sieben von ihnen wurden ausgeführt und lagen der Jury vor. Mit dabei war auch die Aachener Künstlerin Mechthild Bach, die mit Ihrem Team mit Claudia Bachofer (Vergoldermeisterin, Nürtingen), Elke Gassen (Paramentenstickerin, Backnang) und Simone Püttmann (Buchbindemeisterin, Ludwigsburg/Dülmen) zur Umsetzung ihres Entwurfs aufgefordert wurde.

  Nach Abwägung aller Kriterien beschloß die Jury, auf die Vergabe eines ersten Preises zu verzichten und dafür zwei mit je 4.000 € dotierte zweite Preise an Mechthild Bach, Aachen und Johannes Borst, Nürnberg, zu vergeben. Den dritten Preis erhielt Hannah Feldmeier, Stuttgart. Für den liturgischen Gebrauch in der Pfarrei St. Johann, Duisburg-Hamborn, wird aber nur ein Evangelistar in Frage kommen, und zwar das der Künstlerin Mechthild Bach.

  Feine Seidenstickerei, vergoldetes Leder, Buchbindekunst vom Feinsten – so sieht es nun aus,  das im Pontifikalamt mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am 27. Dezember im Essener Dom zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird.

Photo: Simone Püttmann

 

 

 

Eine seltene Kunst am seidenen Faden

Stuttgarter Zeitung vom 4.9.09 
von Kathrin Wesely

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